Fundament unserer Bewertungsarbeiten bilden die Prinzipien der betriebs­wirtschaftlichen Bewertungslehre, die aus der Investitions- und Entscheidungstheorie abgeleitet wurden und die auch den Preisbildungsprozessen auf den Aktien- und Gütermärkten zugrunde liegen.

Welche Bewertungsverfahren im Einzelfall zur Anwendung kommen und welche spezifischen Vorgaben u.a. hinsichtlich der zu verwendenden Eingangsgrößen berücksichtigt werden, ist abhängig vom Bewertungsanlass und von der Art des Bewertungsobjekts. In Abhängigkeit dieser Faktoren sehen unterschiedliche gesetzliche Regelungen, die jeweils einschlägige Rechtsprechung sowie Verlautbarungen von verschiedenen Berufs- und Branchenverbänden oder anderen Institutionen jeweils unterschiedliche Vorgaben zur Ermittlung des Unternehmens­werts vor, die im Rahmen der Bewertung ggf. zu berücksichtigen sind. Diesbezüglich ist u.a. auf folgende Verlautbarungen und gesetzliche Regelungen zu verweisen:

  • Vorgaben des Bewertungsgesetzes zur steuerlichen Bewertung von Unternehmensanteilen (§§ 9, 11, 109, 199-203 BewG),
  • IDW S1 „Grundsätze zur Durchführung von Unternehmensbewertungen“ des Instituts der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V.,
  • KFS/BW1 „Fachgutachten zur Unternehmensbewertung“ der Kammer der Wirtschaftstreuhänder (Österreich),
  • Hinweise zur Bewertung von Arztpraxen der Bundesärztekammer,
  • Handbuch „Unternehmensbewertung im Handwerk“ der Arbeitsgemeinschaft der Wert ermittelnden Betriebsberater im Handwerk,
  • Hinweise der Bundessteuerberaterkammer für die Ermittlung des Wertes einer Steuerberaterpraxis,
  • Richtlinien zur Bewertung von Anwaltskanzleien der Bundesrechtsanwaltskammer.

Vorgaben zur Ermittlung von Unternehmenswerten